Tag 354
Da bist Du
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Der Messias in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. (Kolosser 1:27)
Wenn du einen Mann triffst und jedes seiner Worte prüfst, sollte es nicht lange dauern, bis eine Entscheidung getroffen werden kann. Jedes lose Wort verringert die Möglichkeit; jede ungezügelte Äußerung verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sein Baum („die Wahrheit") gute Frucht hervorbringt.
Worauf hörst du? Jedes Wort muss mit dem Wort Yahwehs übereinstimmen (jene Landessprache, von der wir kürzlich in #351 sprachen). Mosche sagte, und Yahshua stimmte zu: „Der Mensch soll nicht vom Brot allein leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund des Allmächtigen hervorgeht." (5. Mose 8:3 und Matthäus 4:4) Wenn Menschen nach den Worten Yahwehs leben, oder eben nicht leben, „werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen." (Matthäus 7:16)
Du kannst die Qualität der Frucht leicht unterscheiden, denn sie wird von den oft gesprochenen Worten bestimmt. Traurigerweise braucht es meist nur wenige Worte, vielleicht nicht mehr als ein oder zwei Sätze, um zu erkennen, dass die Qualität der Frucht schlecht ist. Jeder gute Baum bringt gute Frucht, aber ein schlechter Baum bringt schlechte Frucht … (Matthäus 7:17-20)
Und so hörst du mit geistlichen Ohren. Du filterst die Worte der Menschen durch die Stimme des Vaters und durch die Kenntnis Seines Wortes, durch die Kenntnis Yahshuas und der Schriften.
Bei jeder neuen Person, mit der du in Kontakt kommst, schaust und hörst du hin; „Können sie meinen Wunsch spüren zu wissen, ob Du in ihnen bist, Vater? Können sie Dich hören? So viele maßen sich an, für Dich zu sprechen, Abba; ich sehne mich danach, die zu treffen, die es tatsächlich tun."
Jede neue Gelegenheit ist wie eine Suche nach der Perle von großem Wert (Matthäus 13:45-46). Ich höre ihren Stimmen zu, aber es ist die Quelle der Worte, an der mir am meisten liegt. Und bei jedem Wort, das ich höre, werde ich an Seine Verheißung erinnert: „Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen." (Matthäus 7:20)
Sehnsüchte brennen in mir; „Wo sind sie, Vater; wo sind die anderen wie ich, die Dich gesehen und gehört haben, die Dich kennen?" Ich flehe und freue mich mit dem Vater in diesen Momenten.
In meiner Einsamkeit rufe ich: „Die Bäume sprechen für Dich; und der Wind flüstert von Dir. Wenn die Sonne auf- und untergeht, rufen die strahlenden Farben durch die Wolken: ‚Preist nicht unsere Schönheit den Allerhöchsten?'" Auch ich kann nicht schweigen; täte ich es, würden die Steine schreien. (Lukas 19:40)
Ich träume davon, Ihn in einem anderen zu finden, in ihren Worten. Ich träume von dem Tag, an dem auch nur eine Seele sprechen würde, und während ich zuhöre, würden die ausgedrückten Worte und gebildeten Sätze mein Gewissen treffen. Gedanken würden aus meiner Seele hervorquellen: „Da bist Du, Vater. Da bist Du." Und ich würde Dich in meinen Brüdern und Schwestern umarmen.
Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder in Einheit beieinander wohnen! (Psalm 133:1)
© Andachtsreihe Suffer Well