Tag 310

Freigesprochen

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„Welches ist das erste [größte] Gebot von allen?" Yahshua antwortete ihm: „Das erste aller Gebote ist: ‚Höre, Israyl, Yahweh, unser Mächtiger, Yahweh ist einer. Und du sollst Yahweh, deinen Mächtigen, lieben mit deinem ganzen Herzen [Zentrum des Verstandes], mit deiner ganzen Seele [deinem intellektuellen Wesen] und mit deiner ganzen Kraft [deiner geistigen Kraft].' Dies ist das erste Gebot. Und das zweite, ihm gleich, ist dies: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.' Es gibt kein anderes Gebot, das größer ist als diese." (Markus 12:28-31)

Auf die Frage: „Welches ist das erste [größte] von allen Geboten?" beginnt Yahshua mit: „Höre, Israyl, Yahweh, unser Mächtiger, Yahweh ist einer." Eins mit dem Vater zu sein ist das Fundament von allem. Deshalb betete Yahshua: „Dass sie alle eins seien, wie Du, Vater, in Mir bist und Ich in Dir; dass auch sie eins seien in Uns." (Johannes 17:21) Wer den Sinn und damit den Willen Yahwehs teilt, tut nur, was er seinen Vater tun sieht. Wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was Er den Vater tun sieht; denn was Er tut, das tut auch der Sohn ebenso." (Johannes 5:19)

Die Liebe, die auf dieses Maß an Einheit folgt, umfasst den Rest der Gebote. Was Yahshua bestätigt, ist, dass das Gesetz in seiner Gesamtheit durch Liebe erfüllt wird. Und das einzige bestimmende Wesen der Liebe ist, dass sie niemals versagt (1. Korinther 13:8). Nur ein ungehorsamer Verstand braucht dann, von anderen Gesetzen regiert zu werden als denen, die durch Liebe bestimmt sind.

Das Musterbeispiel für diesen Ungehorsam zeigt sich in Israyls Wunsch, von einem König (fleischliche Gesetze für ein fleischliches Königreich) statt von Yahweh gerichtet (regiert) zu werden. „Nun mache uns einen König, der uns richte wie alle Völker." Und Yahweh sprach zu Samuel: „Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir sagen; denn sie haben nicht dich verworfen, sondern Mich haben sie verworfen, dass Ich nicht mehr über sie herrschen soll." (1. Samuel 8:5, 7)

Sie verwarfen Yahweh, und Er warnte sie, dass es nicht gut ausgehen würde, sich anderswo regieren zu lassen. „Du sollst sie ernstlich warnen und ihnen das Verhalten des Königs zeigen, der über sie herrschen wird." Dennoch weigerte sich das Volk, der Stimme Samuels zu gehorchen; und sie sagten: „Nein, sondern wir wollen einen König über uns haben, damit auch wir wie alle Völker sind, und unser König uns richte und vor uns her auszieht und unsere Kriege führe." (V. 9, 19-20)

Wünschst du „wie alle Völker" zu sein? Oder willst du lieber eins sein mit Yahshua, der nie fragen musste: „Was soll Ich jetzt tun, Vater?" Alles hängt an der Liebe; alles wird vollkommen in der Liebe, durch die Liebe und mittels der Liebe; und die Liebe versagt nie!

Und sei guten Mutes, denn die Liebe ist in dein Herz ausgegossen worden (Römer 5:5), das, wie wir nun aus #308 wissen, das „Zentrum des Verstandes" ist. Yahweh will, dass du frei bist von geistiger Gefangenschaft; und durch Yahshua bist du freigesprochen worden. Die Liebe ist reichlich in dein Herz ausgegossen worden; sie allein macht es unnötig, irgendeinen anderen König über dir zu haben, denn die Liebe ist SELBST das Gesetz. Wenn du liebst wie Er, ist das das einzige Gesetz, das du brauchst.

© Andachtsreihe Suffer Well