Tag 309
Verlassen
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Verlassenheit ist ein Zustand des Verstandes, Geliebter. Und betrachtet man es aus übernatürlicher Perspektive, ist Verlassenheit ein Zustand des Verstandes, der aus Yahwehs Treue entsteht. Ja, lasst den Mächtigen wahrhaftig sein, jeden Menschen aber einen Lügner. Wie geschrieben steht: „Damit Du gerecht erfunden werdest in Deinen Worten und rein, wenn Du richtest." (Römer 3:4 nach Psalm 51.4) Und hat Er nicht zuvor erklärt: „Der Lohn der Sünde ist der Tod?" (Römer 6:23a) Weil dies wahr ist, hat der Verstand, der Gedanken der Verlassenheit erlebt, ganz gewiss seinen Lohn für die Sünde bezahlt.
Gerade in der intensivsten und dramatischsten Darstellung der Verlassenheit bezeugen wir die Gerechtigkeit und das Recht Yahwehs. Er verlangt den unvorstellbaren Preis für unsere Sünden, und dann nimmt Er die Bezahlung Seines Sohnes für unsere Schulden an; Sein Leben für unseres! Es ist die größte Sühnetat, die Menschen je erlebt haben. „Die Gabe des Mächtigen ist ewiges Leben in dem Messias Yahshua, unserem Meister." (Römer 6:23b) Die Sünde verlangte das Erleben der Verlassenheit: „Allmächtiger Vater, Allmächtiger Vater, warum hast Du mich verlassen [im Stich gelassen]?" (Matthäus 27:46 nach Psalm 22:1)
Daher ist das Gefühl der Verlassenheit absolut notwendig, wenn Yahweh treu bleiben soll. Andernfalls würdest du nie erkennen, dass du dich von Seinem Gehorsam abgewandt hast. Der Lohn der Sünde ist die Furcht vor der Verlassenheit; die Gabe des Lebens ist Yahshuas Bereitschaft, für dich Verlassenheit zu fühlen! Aber MISSBRAUCHE dieses reine und vollkommene Geschenk nicht, indem du annimmst, es gebe dir die Erlaubnis zu sündigen.
Diese Wahrheit ist Grund genug, große Hoffnung zu haben und sich zu freuen; ein übernatürlicher Eifer sozusagen. Denk darüber nach! Du kannst zuversichtlich sein, dass du immer erkennen wirst, wenn dein Verstand krank ist, weil dein innerer Monolog so klar spricht: „Etwas stimmt nicht zwischen mir und meinem Schöpfer." Dies wird zum Schlüssel, der die Tür zur Einheit aufschließt: „Hilf mir, meine Sünde zu sehen, Vater, damit ich bei Dir wohnen kann."
Das Gefühl der Verlassenheit ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die Yahweh hat, um Überführung zu bewirken. Alle negativen Gedanken wurzeln in Sünde, im Ungehorsam gegen die Gebote Yahwehs. Daher kann das Erleben jeglicher negativer Gedanken als ein Geschenk Yahwehs betrachtet werden, sozusagen als eine Schutzmaßnahme.
Yahweh ist über alles souverän! Bedenke es. Unterwirf dich dem. Geh diesen Weg. Alles führt zu einer bemerkenswerten Entdeckung: Niemals ist es Er, der dich verlässt, sondern vielmehr du, der versucht, Ihn zu verlassen. Denn Er Selbst hat gesagt: „Ich werde dich nie verlassen noch dich im Stich lassen." (Hebräer 13:5)
© Andachtsreihe Suffer Well