Tag 326
Wie auch wir vergeben
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„Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben." (Matthäus 6:12) Nur weil du im physischen Bereich feststeckst, bleiben diese und andere Schriftstellen unerfüllt.
Aber Yahweh sprach zu Samuel: „Sieh nicht auf sein Aussehen oder seine Größe, denn Ich habe ihn verworfen. Yahweh sieht nicht auf das, worauf Menschen sehen. Menschen sehen auf das äußere Erscheinungsbild, aber Yahweh sieht auf das Herz [den Sinn]." (1. Samuel 16:7) Es ist das Innere, das am wichtigsten ist.
Mit diesem Gedanken, wieder in den Vordergrund deines Verstandes gerückt, wollen wir noch einmal untersuchen, was Yahshua in Matthäus 6:12 lehrte. „Und vergib uns [Verstände, die zur Erlösung und Rettung bestimmt sind] unsere Schulden [Verpflichtungen, die durch fleischliche Gedanken entstanden sind; das Erkennen von Götzen in den Denkprozessen], wie auch wir [der Verstand, der erneuert wird] vergeben [darüber hinweggehen, vorandrängen] unseren Schuldnern [frühere Denkprozesse, die Erinnerungen an Schmerz, Furcht, Zorn, Traurigkeit usw. zurückbringen]."
Unsere Verstände waren dazu bestimmt, erlöst und dann vollständig bewahrt zu werden, mit völliger Befreiung von allen gegenwärtigen Verpflichtungen. Der erneuerte Verstand kann dann auch über jede Erinnerung an die Vergangenheit hinausgehen, die droht, uns zurück in alte Denkweisen zu ziehen.
Wenn Yahshuas Worte aus der Perspektive des heiligen Verstandes (eines beschnittenen Herzens) betrachtet werden, ist ihre Absicht zu zeigen, dass die Verpflichtung sowohl der Schuld als auch des Schuldners deine eigene war; jedes ist eine Seite eines scharfen, zweischneidigen Schwertes. Es geht nicht darum, was andere uns in der physischen Welt schulden mögen, sondern um Verpflichtungen des ego-zentrierten Denkens, die vergeben wurden, sobald sie bekannt wurden, die aber wegen der Rückstände der Sünde noch fortbestehen. Deshalb bist du berufen, das Vergangene zu vergessen und dich nach dem auszustrecken, was vor dir liegt (Philipper 3:13).
Höre, Geliebter: Es geht nie um jemand anderen. Es ging immer, und wird immer darum gehen, an jeden Gedanken, den du denkst, und ob diese Gedanken den Mustern des heiligen Verstandes gehorsam sind. ALLES zu vergeben ist eine Nebenwirkung des Glaubens an Yahweh!
Drängt vorwärts zum Ziel, um den Preis zu gewinnen, zu dem der Mächtige [euch] himmelwärts berufen hat in dem Messias Yahshua. Alle, die reif [vollkommen] sind, sollten diese Sichtweise haben. Und wenn ihr in irgendeinem Punkt anders denkt, wird auch das der Mächtige euch klarmachen. Dennoch, in dem Maß, in dem wir bereits gelangt sind, lasst uns nach derselben Regel wandeln, lasst uns denselben [heiligen] Sinn haben. (Philipper 3:14-16)
© Andachtsreihe Suffer Well