Tag 292
Faire Warnung
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Josua sprach zum Volk: „Ihr könnt Yahweh nicht dienen. Er ist der Heilige Mächtige; Er ist ein eifersüchtiger Mächtiger. Er wird eure Auflehnung und eure Sünden nicht vergeben. Wenn ihr Yahweh verlasst und fremden Göttern dient [geistiger Selbstverlass], wird Er sich wenden und Unheil über euch bringen und euch ein Ende bereiten, nachdem Er gut zu euch gewesen ist.“ Aber das Volk sprach zu Josua: „Nein! Wir wollen Yahweh dienen.“ Da sprach Josua: „Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch entschieden habt, Yahweh zu dienen.“ „Ja, wir sind Zeugen“, erwiderten sie. (Josua 24:19-22)
„Es dreht sich alles um Gnade.“ Denn aus Gnade seid ihr gerettet, durch Glauben – und das nicht aus euch selbst, es ist die Gabe des Allmächtigen – nicht aus Werken, damit sich niemand rühmen kann. (Epheser 2:8-9) Ach ja, „Es ist nicht aus eigener Anstrengung, sondern aus Gnade.“ Und dann gibt es den oft vergessenen nächsten Vers: Denn wir sind das Werk des Allmächtigen, geschaffen im Messias Yahshua zu guten Werken, welche der Mächtige zuvor bereitet hat, damit wir darin wandeln [dass wir in ihnen wandeln sollen]. (Epheser 2:10)
Ja, dein Glaubensbekenntnis steht als Zeuge „gegen“ dich, denn aus Gnade bist du gerettet worden, um Yahweh zu dienen, und das bedeutet, dass du „gute Werke“ zu tun hast. Und Shaul, der hebräische Verfasser des Briefes an die Epheser, kannte nur eine Definition von „guten Werken“. Mizwot: gute Taten, gegründet auf den Vorschriften und Geboten Yahwehs.
Josua bot Israyl eine Erneuerung der Ehegelübde an, zu denen sie sich etwa 90 Jahre zuvor verpflichtet hatten, nachdem Mosheh vom Berg herabgekommen war. Das Volk antwortete gemeinsam und sprach: „Alles, was Yahweh gesagt hat, wollen wir tun.“ So brachte Mosheh die Worte des Volkes zu Yahweh zurück. (2. Mose 19:8) Schon damals hallten ihre eigenen Worte als Zeuge gegen sie selbst wider. Deshalb konnte Josua sie einer Geschichte der Auflehnung überführen (V. 19) und des Ehebruchs, weil sie anderen Göttern gedient hatten (V. 20). Es ist nur deshalb Ehebruch, weil sie zuerst „Ja, ich will!“ gesagt hatten.
Möge doch der Leib des Messias dieses Ehegelübde verstehen. Die Verheißung ist so viel besser als die Vergeblichkeit dessen, was die Lehren und Gebote der Menschen bieten (Markus 7:7). Als du „Ja, ich will!“ gesagt hast, hast du einen neuen Maßstab für dein Leben angenommen. Und sobald du das getan hattest, ist alles Geringere vorsätzlicher Ungehorsam. König David wusste dies; „Bewahre deinen Diener auch vor vorsätzlichen Sünden; lass sie nicht über mich herrschen. Dann werde ich untadelig sein, unschuldig an großer Übertretung.“ (Psalm 19:13) Und der Verfasser des Hebräerbriefes erinnert (er-innert) uns an die schweren Folgen dessen: „Denn wenn wir vorsätzlich sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Opfer für Sünden mehr übrig.“ (Hebräer 10:26)
Du kennst die Wahrheit! Laufe nicht länger vor diesen grundlegenden Prinzipien davon. Du verkündest, dass du „frei im Messias“ bist. „Zur Freiheit hat der Messias uns befreit.“ (Galater 5:1a) Aber wovon bist du frei? „So steht nun fest und lasst euch nicht wieder ein Joch der Sklaverei auferlegen.“ (Galater 5:1b) Sind die guten Werke, die guten Taten, gegründet auf den Vorschriften und Geboten Yahwehs, die „zuvor für dich bereitet wurden, dass du in ihnen wandeln sollst“, das Joch der Sklaverei? Ist die Freiheit von Seinen Geboten der Grund, warum die Gnade überströmt?
Was sollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit die Gnade größer werde? Auf keinen Fall! Wir sind es, die der Sünde gestorben sind; wie können wir noch länger in ihr leben? Denn wir wissen, dass unser alter Mensch mit Ihm gekreuzigt wurde, damit der von der Sünde beherrschte Leib abgetan würde, damit wir nicht mehr der Sünde dienen sollten – denn wer gestorben ist, ist von der Sünde freigesprochen. (Römer 6:1-2.6-7) Es ist völlig klar, dass es die Sklaverei der Sünde ist, von der du befreit worden bist, nicht die Sklaverei Seiner Gebote (guten Werke).
Bist du nun frei, alle deine Entscheidungen abzugeben und Ihm zu erlauben, die vollständige Herrschaft über dein Leben zu übernehmen? Du bist frei zu sagen: „Vater, ich erkenne an, dass Deine Gebote und das vergossene Blut Yahshuas nun der Maßstab sind, der jeden meiner Gedanken und jede meiner Handlungen richten wird. Ich erwarte Strafen für Ungehorsam mit derselben Freude, mit der ich Segnungen für Gehorsam Dir gegenüber erwarte.“
Geliebter, ob du Sein Wort nun als Zeugnis gegen dich anerkennst oder nicht, wenn du bekennst, Yahshua zu folgen, ist es das bereits. Denke ernsthaft darüber nach, was es bedeutet, wenn Shaul sagt, dass „dein alter Mensch mit Ihm gekreuzigt wurde“. Betrachte dies als faire Warnung; du hast jede andere Option aufgegeben, als du sagtest: „Ja, ich will! Ich werde __________ dienen.“ Wenn du die Lücke mit einem Titel oder einem heidnischen Namen ausgefüllt hast, dann liegt darin die Ursache für vieles von deinem Ungehorsam. Wenn du den Namen, den einzigen gegebenen Namen des Mächtigen, noch nicht angerufen hast, dann wirst du vielleicht zum ersten Mal dein Ehegelübde im Namen Yahwehs ablegen.
© Andachtsreihe Suffer Well