Tag 265

Der Baum des Lebens

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Der Baum des Lebens ist … in dir! Der Boden (Herz/Sinn) muss bestellt werden, um das flammende Schwert (Yahwehs Gericht) zu entfernen, das verhindert, dass der Baum erreicht wird oder reiche Frucht trägt. Stell dir das flammende Schwert vor, wie es in hartem, betonartigem, brachliegendem Boden steckt. Du musst dein brachliegendes Land umbrechen; es ist unbestellter Boden, aus dem der Baum keine reiche Frucht hervorbringen wird. (Lies Matthäus 13:1-23.) Oder du könntest es dir vorstellen wie einen Baum, den du nicht erklimmen kannst, um seine Güte zu kosten.

Du musst Gerechtigkeit in ein beschnittenes Herz säen, welches fruchtbarer Boden ist! Sät euch Gerechtigkeit, erntet in Barmherzigkeit; brecht euer brachliegendes Land um, denn es ist Zeit, Yahweh zu suchen, bis Er kommt und Gerechtigkeit auf euch regnen lässt. (Hosea 10:12) Brecht euer brachliegendes Land um, und sät nicht unter die Dornen. Beschneidet euch für Yahweh und entfernt die Vorhäute eurer Herzen. (Jeremia 4:3-4)

Dein Ego, das deinen Sinn wie fadenziehendes Moos überzieht oder dein Herz mit Dornen erstickt, hindert das ursprüngliche Wesen des Gartens (das umzäunte Gewissen) daran, sich in dir zu entfalten. Sät nicht unter die Dornen. Beschneide dein Herz, damit der Baum (das feste, verankerte Gewissen) des Lebens (himmlische Nahrung) in fruchtbarem Boden zu seiner vollen Größe heranwachsen kann (Epheser 4:13). Es ist dein „Selbst"-Verlangen, das das Schwert (Yahwehs Gericht) an seinem Platz hält. Das schneidet den Zugang deines Sinnes zum fruchtbaren Garten ab und lässt den Boden unbestellt, und verhindert daher deine Fähigkeit, vom Baum zu essen (bewusst zu verzehren).

Der Baum wächst im „Garten der Liebe". Der Garten der Liebe ist das vollkommene Bild dafür, welche Frucht (Galater 5:22-23) der Baum des Lebens hervorbringen wird, sobald das „Selbst oder Ego" geopfert wird. Die Kapitulation des „Selbst" düngt den Boden und gewährt Zugang zum Garten. Und dieser Schlüssel für den Zugang zum Garten, diese „Kapitulation", ist die Liebe selbst; und sie öffnet die Tore nie erfolglos (1. Korinther 13:8). Der wichtigste Grund, warum sie nicht versagen kann, ist, dass die Liebe allein dem Tun des Willens Yahwehs verpflichtet ist. Die Liebe wird dann durch den erlösten Sinn ausgedrückt, den Sinn des Messias im Menschen, und durch Übung vollkommen gemacht, während sie das Ego schließlich vollständig vernichtet.

Die Liebe ist der Maßstab, an dem jeder Gedanke und jede Handlung gemessen wird. Sie zeigt sich insgesamt als Geduld, Freundlichkeit, Bewunderung, Vertrauen, Bescheidenheit, Demut und Sanftmut. Sie ist gnädig, höflich, selbstlos, friedlich, versöhnlich, tugendhaft, freudig, gerecht und wahrhaftig. Sie zeigt heftige Treue; sie glaubt, hofft und erträgt alle Dinge; und sie gelingt und gedeiht immer. (Die bejahende Seite von 1. Korinther 13:4-8.)

Bald wirst du es sehen, Geliebter. Der Baum des Lebens ist nichts Geringeres als der Sinn Yahwehs, verfügbar durch deinen Gehorsam. Die Anstrengung ist der Aufstieg, und bald wirst du wieder von seiner Frucht essen. Wir sagen es noch einmal! Der Baum des Lebens ist die Wahrheit des Lebens!

Ein neues Gebot gebe Ich euch, dass ihr einander liebt; wie Ich euch geliebt habe, dass auch ihr einander liebt. (Johannes 13:34) Brüder, ich schreibe euch kein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an gehabt habt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr von Anfang an gehört habt. (1. Johannes 2:7)

© Andachtsreihe Suffer Well