Tag 244

70.000 Tote

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Satan erhob sich gegen Israyl und bewegte David dazu, eine Volkszählung Israyls durchzuführen. . . David sprach zum Allmächtigen: „Bin nicht ich es, der befohlen hat, das Volk zu zählen? Ich bin es, der gesündigt und sehr böse gehandelt hat; aber diese Schafe, was haben sie getan? Lass doch Deine Hand, o Yahweh Allmächtiger, gegen mich sein und gegen das Haus meines Vaters; aber nicht gegen Dein Volk, dass sie geplagt werden." (1. Chronik 21:1, 17)

Warst du je verantwortlich für den Tod eines anderen, ganz zu schweigen von 70.000 Menschen? David verurteilte sie, als er der Versuchung erlag: „Satan (der widerstreitende Wille gegen Yahwehs Willen) erhob sich gegen Israyl und bewegte David dazu, eine Volkszählung (Abhängigkeit von persönlicher Macht und Stärke) Israyls durchzuführen." Übersetzung: David wurde von seinem eigenen Ego angetrieben („Selbst"-Bestimmung und -Abhängigkeit). Selbst nachdem er gewarnt worden war (Vers 3): „Warum verlangt mein Herr dies? Warum soll er Israyl zur Schuld werden?", wählte er dennoch die Sünde.

Wisst ihr nicht, dass ihr die Diener dessen seid, dem ihr euch als Diener hingebt und gehorcht; sei es der Sünde zum Tod oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? (Römer 6:16) David, der König Israyls, Diener des Allmächtigen, ein Mann nach Yahwehs eigenem Herzen und Augapfel Seines Auges (Psalm 17:8), wählte die Sünde.

David ist wohlbekannt für seine ehebrecherische Affäre mit Bathseba und den Mord an Uria, ihrem Ehemann. Aber selten hören wir von seiner Verantwortung für den Tod dieser siebzigtausend. Derselbe Mann, der uns mit seiner aufrichtigen Reue solche Hoffnung schenkt; Sei mir gnädig; Gegen Dich, gegen Dich allein habe ich gesündigt; Schaffe in mir ein reines Herz (Psalm 51); war ein Sklave seiner eigenen Begierden, ein Diener der Sünde. Ihr seid die Diener dessen, dem ihr gehorcht.

Bedenke nun die Tausenden, die starben; wärst du so geneigt, ihn als Säule des Glaubens zu sehen, wenn ein geliebter Mensch von dir eines seiner Opfer gewesen wäre? Würdest du seine Worte immer noch lesen und dich davon ermutigen lassen? Würdest du ihm folgen, wenn er heute dein „König" wäre?

Vielleicht ist es besser, es so zu fragen. Siehst du, was Yahweh sieht? Das Bekenntnis: „Ich bin es, der gesündigt hat." Und die Fürbitte: „Lass doch Deine Hand gegen mich sein, aber nicht gegen Dein Volk." Oder übersiehst du das Herz (die geistige Gesinnung) und siehst nur, was der Mensch sieht, die Folgen der Sünde: „Siebzigtausend Tote" (Vers 14)?

Wer bist du, dass du richtest? Sehnt sich deine wahre Natur danach, andere zu verurteilen? Verurteilst du andere, damit dein „Selbst" sich besser über dich fühlt?

Lerne daraus, Geliebter. Sein Feuer kommt; du wirst geprüft werden; du wirst versucht werden. Wenn du lieber die kurze Version der Prüfung hättest, dann demütige dich. Wenn du dich selbst als einen Diamanten ohne Makel siehst, steig herab von deiner selbstgemachten Seifenkiste.

Der Vater weiß, dass du ein Diamant im Rohzustand bist, mit anderen Worten ein Stück Kohle. Es braucht viel „Druck", um Kohle in einen Diamanten zu verwandeln. Der Druck wird dich „zusammenpressen" und offenbaren, was in dir ist.

Wende deine Augen ab von der Sünde aller anderen. Richte deinen Fokus wieder auf dich selbst. Denn wenn wir uns selbst richten würden, würden wir nicht gerichtet werden. (1. Korinther 11:31) Wenn du das tust, gibt es vielleicht doch noch Hoffnung für dich. Lass ihn seinen Mund in den Staub stecken, es mag noch Hoffnung geben! (Klagelieder 3:29)

© Andachtsreihe Suffer Well