Tag 234

Annahme

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Da sprach seine Frau zu ihm: „Hältst du noch fest an deiner Lauterkeit? Verfluche den Allmächtigen und stirb!" Er aber sprach zu ihr: „Du redest, wie eine der törichten Frauen redet. Sollten wir denn nur Gutes von Yahweh annehmen und nicht auch Böses annehmen?" Bei alledem sündigte Hiob nicht mit seinen Lippen. (Hiob 2:9-10)

„Wen soll Er Erkenntnis lehren? Und wem soll Er die Botschaft verständlich machen? Denen, die eben von der Milch entwöhnt sind? Denen, die eben von der Brust genommen sind?" (Jesaja 28:9)

Meine Reifen verstehen es. Hiob verstand es. In Meinem Verlangen nach eurem Wachstum muss Ich euch von der Milch der Unmündigen zu einem reiferen Glauben führen.

Denn jeder, der nur Milch genießt, ist unerfahren im Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger. Feste Speise aber gehört denen, die reif sind, das heißt, denen, die durch Übung die Sinne geübt haben zum Unterscheiden von Gut und Böse. (Hebräer 5:13-14)

Ich bin Yahweh; Ich wünsche, dass du fähig bist, „Gut und Böse zu unterscheiden." Doch es genügt nicht bloß, Gutes von Bösem zu unterscheiden; als reifer Gläubiger musst du auch anerkennen, dass Ich der Urheber von beidem, Gutem und Bösem, bin.

Ich kann bereits deine Reflexantwort hören; sie ist in euren Gesprächen und Lehren üblich. „Gott würde nie Böses in unser Leben zulassen; das ist das Gebiet des Teufels." Bedenke das einen Augenblick lang… und erwäge dann dies: Wenn Ich Derjenige bin, der die Bosheit des Widersachers zulässt, um dich zu prüfen, wer ist dann souverän über deine Prüfung? Und du musst auch entscheiden, ob die Prüfung in dir selbst liegt, oder von einer äußeren Kraft kommt.

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können. Fürchtet vielmehr Den, der sowohl Seele als auch Leib in der Hölle verderben kann. Werden nicht zwei Spatzen für ein Kupferstück verkauft? Und nicht einer von ihnen fällt zur Erde ohne den Willen eures Vaters. (Matthäus 10:28-29)

Wen fürchten? Den Widersacher? Oder Mich, Yahweh? Dein doppeltes Herz will dir einreden, ein „allliebender Schöpfer" würde solche Dinge nicht zulassen. Nimm die Schuppen weg; denn genau so wirke Ich.

Deine Fehlwahrnehmung sagt dir, es sei „schlecht", wenn schmerzliche Dinge geschehen. Ich sage dir, das Gegenteil ist wahr; Prüfungen sind zu deinem Nutzen bestimmt. Wenn dies schwer anzunehmen ist, dann deshalb, weil du die falsche Perspektive hast, Mein Kind. Du hast der von Menschen gemachten Theologie geglaubt, „ein liebender Schöpfer würde so etwas nicht tun." Unsinn, sage Ich, Unsinn. Weil Ich dich liebe, werden die Prüfungen fortgesetzt.

Du freust dich, dass Ich das Opfer Meines Sohnes plante, um für deine Sünden zu sühnen. Doch es fällt dir schwer anzunehmen, dass Ich deine Prüfung, dein „Opfer", inszeniere. Lass Mich dich daran erinnern: „Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie Mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen…" (Johannes 15:20)

Vielmehr könntest du sagen: „Yahweh weiß, was ich brauche, um zum Bild des Messias geformt zu werden, denn Er allein ist allwissend." Dies wäre die richtige Perspektive.

Es ist aus Meiner tiefen Liebe zu dir, geliebtes Kind, dass Ich dieses Muster immer wieder wiederholen werde. Das Ziel ist Vollkommenheit, Messias-Ähnlichkeit. Gestehst du ein, dass mehr von „dir" noch entfernt werden muss, um dieses Ziel zu erreichen? Oder bist du eher wie ein moderner Pharisäer, der sich für weit geistlicher hält, als er wirklich ist, in deinem Fall natürlich durch „Gnade"? Was von beiden beschreibt dich, Mein Kind?

Ich bilde das Licht und schaffe die Finsternis: Ich mache Frieden und schaffe Böses [Unheil, Weh, Unruhe, Unglück]: Ich, Yahweh, tue dies alles. (Jesaja 45:7) Nimm dies an und finde Frieden, nicht nur damit, sondern deswegen!

© Andachtsreihe Suffer Well