Tag 224

Seine Tore der Vollmacht

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Zieht ein in Seine Tore mit Danksagung, und in Seine Vorhöfe mit Lob. Dankt Ihm; preist Seinen Namen. Denn Yahweh ist gut [bewusst rechtschaffen]; Seine Güte währt ewig, und Seine Wahrheit besteht für alle Geschlechter. (Psalm 100:4-5)

Ja, Mein Kind, die Tore sinnbilden den Eintritt in die Erkenntnis der Wahrheit, dass Ich die alleinige Autorität im Bewusstsein bin, und die Vorhöfe stellen Meine Gerechtigkeit und Ehrfurcht dar. Denke keinen Augenblick, Ich sähe das Ungleichgewicht deiner irdischen Waagschalen nicht; Ich nenne diese Art „Gerechtigkeit" Doppelherzigkeit. Unehrliche Waagen sind Mir ein Gräuel (Sprüche 11:1).

Doch der Tag kommt, der Tag, den Ich für die Bösen aufbewahrt habe, der Tag, der jenen vorbehalten ist, die für das ungerechte Joch (die geistige Gefangenschaft) büßen werden, das sie den Gerechten um den Hals gehängt haben (Psalm 149:5-9). Ja, die Tore der Vollmacht sollen Meinem Volk wiederhergestellt werden. Und wisse dies, Mein Kind: Nur jene, die gerechtes Urteil verstehen, werden auf den Sitzen der Vollmacht sitzen.

Sei still und erkenne; sei still und höre Mein leises Flüstern. Höre auf Meine stille, sanfte Stimme. Es ist ein Überrest, den Ich jetzt bereite. Ich habe den Tisch gedeckt. Der Überrest, der an diesem Tisch speist, wird keine Furcht vor irdischen Königen haben.

Wisse dies, geliebtes Kind: Mein Reich leidet Gewalt, und Ich brauche gewalttätige (bewusst aggressive für die Gerechtigkeit) Menschen, die es mit Gewalt an sich reißen können (Matthäus 11:12), Menschen, die bereit sind, Gewalt zu erleiden und dafür bereit, im Gegenzug „geistlich gewaltsam" zu sein.

Warum die Gerichte der Menschen fürchten (fleischliche Ordnungen und Urteile)? Habe Ich dir nicht gesagt, dass Ich vor dir hergehen werde? Lies Meine Worte: „Der Böse belauert den Gerechten und trachtet danach, ihn zu töten. Yahweh wird ihn nicht in seiner Hand lassen, noch ihn verurteilen, wenn er gerichtet wird. Warte auf Yahweh und halte Seinen Weg, und Er wird dich erhöhen, das Land zu erben; wenn die Bösen ausgerottet werden, wirst du es sehen." (Psalm 37:32-34)

Tue Ich immer, was Ich sage? Nur deine Unfähigkeit zu vertrauen, und daher Meine Verheißung anzunehmen, ist es, was dich Menschen unterworfen lässt. Oft lässt dein Wunsch, in den Augen der Menschen „gerechtfertigt" zu sein, dich der Gnade eben jener Menschen ausgeliefert, an die du dich gewandt hast.

Shaul entschied sich, sich an den Kaiser zu wenden (Apostelgeschichte 25:10-12). Was wäre das Ergebnis gewesen, hätte er das nicht getan? Dann sprach Agrippa zu Festus: „Dieser Mann hätte [wörtliche Übersetzung: hatte die Macht, um] freigelassen werden können, wenn er sich nicht an den Kaiser gewandt hätte." (Apostelgeschichte 26:32) Auf die Gerechtigkeit der Menschen zu vertrauen ist tatsächlich eine verzweifelte Sache; und das Ergebnis ist nie gut. (Lies Shauls ganzen Prozess in Apostelgeschichte 21:30-26:32)

Nimm die Schläge hin, trage die Wunden, und vertraue Mir, wiederherzustellen. Höre auf mit deiner Suche nach Selbstrechtfertigung und Selbsterhaltung. Ich bin der einzige wahre Torhüter, und Ich habe das letzte Wort. Überlass es Mir, für dich zu richten, und bald werde Ich dich lehren, selbst zu richten. Deine angeheuerten Berater können die vorherrschenden Bestiensysteme nicht überwinden. Nur jene, die von Meinem Geist gelehrt werden, können das. Die Gerechtigkeit ist Mein, und die Gerechtigkeit ist hier!

© Andachtsreihe Suffer Well