Tag 218
Wenn Mose es konnte, wer dann nicht?
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Und sie erregten Zorn an den Wassern von Meriba [Streit, Widerspruch], und Mose litt ihretwegen; denn sie widersetzten sich Seinem Geist, und er redete unbedacht mit seinen Lippen. (Psalm 106:32-33)
Glaubst du, deine geheimen Dinge seien privat, verborgen vor aller Augen? Wie leicht vergisst du Meine Anordnungen, die Muster, nach denen Ich wirke. Habt ihr nicht gehört, habt ihr nicht gelesen? Mose, Mein Priester, Mein erwählter Herrscher, durfte nicht in das ihm verheißene Land hinüberziehen (4. Mose 20:7-13), und letztlich auch nicht in das dir verheißene (1. Korinther 10:1-4).
Wie bequem war es für Meine Kinder, Mose die Schuld zu geben, weil er den Felsen zweimal schlug, in seinem eigenen persönlichen Zorn, statt zu ihm zu sprechen, wie geboten. Wie possierlich, alles auf seine Schultern zu legen, diese eine sündige Regung.
Höre Mich, Kind; du warst es, der Meinen Diener provoziert hat, du warst es, der ihn an seine fleischliche Grenze trieb, so wie du es warst, der Yahshua an den Pfahl genagelt hat!
Bedenke Folgendes: Warst du ein Sünder, weil Adam sündigte, oder warst du ein Sünder, weil du getan hättest, was Adam tat? Ich verwende bewusst „warst du ein Sünder" anstelle von „bist du ein Sünder", in der Annahme, dass du deine wahre Identität im Messias angenommen hast.
Sei nun still und höre Mir zu. Sage nicht in deinem Herzen: „Ich war nicht dabei; ich lebte damals noch nicht einmal." Nein, du warst es nicht, aber soll Ich dir die vielen Arten vorhalten, in denen du Mich allein in diesem Jahr provoziert hast; oder in dieser Woche; oder an diesem Tag?
Für die Halsstarrigen unter euch, lasst Mich euch helfen. Hat euer Klagen jemals einen anderen um seinen Frieden gebracht? Hat eure Unzufriedenheit jemals einen anderen gestört? Deshalb habe Ich euch dazu berufen, euch zu freuen, ganz gleich, welche Umstände auch herrschen mögen. Ihr müsst euch freuen, nicht nur um des eigenen Friedens willen gehorsam zu bleiben, sondern auch um der anderen willen. Ich mache euch verantwortlich für die Freude und den Frieden der anderen.
Widersetzt ihr euch noch immer? Frei hat Mein Sohn gegeben, und dennoch haltet ihr zurück, nicht bereit, euren eigenen persönlichen Begierden abzusterben. „Welche Begierden," fragst du? Eine zu nennen sollte genügen. Die Begierde, Mir schlicht nicht zu gehorchen und nicht alles zu tun, was Ich sage. Vielleicht erinnerst du dich, wie Ich Mein Volk oft „halsstarrig" nannte! Ich tue es noch immer.
Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf ein Volk, das lebt, was es predigt (Römer 8:19). Ihr rühmt euch Meiner Macht und Meiner Herrlichkeit. Doch euer Rühmen ist nur eine „Form" der Gerechtigkeit, denn euer Verhalten ist so, als wäre Ich machtlos (2. Timotheus 3:5). Ich warte darauf, jene zu offenbaren, die jedem Meiner Worte vertrauen und dadurch die Fülle des Lebens finden. Diese ansteckenden Menschen sind die buchstäbliche Verkörperung dessen, was Mein Wort „die Söhne Yahwehs" nennt, und sie werden Menschen allein durch ihre Gegenwart verwandeln (wiederum Römer 8:19). Es ist eine ansteckende Kraft, die Menschen zu euch ziehen wird, genau wie zu Meinem Sohn.
Übernimm Verantwortung für deinen eigenen Frieden und deine eigene Freude, und werde dadurch verantwortlich für die Freude und den Frieden der anderen. Du weißt nie, wen du vom Verheißenen Land fernhältst; du weißt nie, wen du segnen könntest.
© Andachtsreihe Suffer Well